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Die Deaktivierung des AGR

Die Abgasrückführung (AGR) ist ein Verfahren zur Reduktion von Stickoxid-Emissionen (NOx), das bei Dieselmotoren häufig zum Einsatz kommt. Dabei wird ein Teil der Abgase in das Ansaugsystem des Motors zurückgeführt, um die Verbrennungstemperaturen und somit die NOx-Bildung zu verringern. Dieses System ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Emissionskontrolltechnik bei Dieselfahrzeugen.


Gründe für die Deaktivierung der AGR
Die Deaktivierung der AGR kann verschiedene Gründe haben, die von technischen bis hin zu illegalen Motivationen reichen:

  • Technische Probleme: AGR-Systeme können zu Verkokungen, Versottungen und erhöhtem Verschleiß führen, was die Motorleistung beeinträchtigen und zu teuren Reparaturen führen kann.
  • Leistungssteigerung: Einige Fahrzeugbesitzer glauben, dass die Deaktivierung der AGR zu einer Leistungssteigerung und zu einer Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs führt.
  • Kosten für Reparaturen und Wartung: Die Wartung und Reparatur von AGR-Systemen kann kostenintensiv sein, was manche Besitzer dazu veranlasst, das System zu deaktivieren.



Methoden der Deaktivierung
Die Deaktivierung der AGR kann auf verschiedene Weisen erfolgen:

  • Mechanische Stilllegung: Das AGR-Ventil wird mechanisch blockiert oder entfernt, sodass keine Abgase mehr zurückgeführt werden können.
  • Elektronische Deaktivierung: Durch Veränderungen in der Motorsteuerungssoftware (Chiptuning) wird die AGR-Funktion deaktiviert.
  • Einbau eines AGR-Delete-Kits: Spezielle Kits, die für die Stilllegung des AGR-Systems konzipiert sind.



Rechtliche Aspekte
In den meisten Ländern ist die Deaktivierung der Abgasrückführung illegal:

  • Verstoß gegen Umweltgesetze: Das Entfernen oder Deaktivieren der AGR verstößt gegen Umweltvorschriften, da es zu einer Erhöhung der NOx-Emissionen führt.
  • TÜV und Betriebserlaubnis: Fahrzeuge ohne funktionierendes AGR-System können die TÜV-Abnahme nicht bestehen, was zur Folge hat, dass die Betriebserlaubnis entzogen wird.
  • Strafen und Bußgelder: Die Deaktivierung der AGR kann zu hohen Bußgeldern und weiteren rechtlichen Konsequenzen führen.



Konsequenzen der Deaktivierung

  • Umweltbelastung: Eine erhöhte Emission von Stickoxiden trägt zur Luftverschmutzung und zur Entstehung von bodennahem Ozon bei.
  • Gesundheitsrisiken: NOx-Emissionen sind gesundheitsschädlich und können Atemwegserkrankungen verursachen.
  • Verlust der Garantie: Die Deaktivierung der AGR kann zum Verlust der Garantieansprüche beim Fahrzeughersteller führen.



Schlussfolgerung
Die Abgasrückführung ist ein integraler Bestandteil moderner Dieselmotoren und spielt eine zentrale Rolle bei der Reduzierung von Emissionen. Obwohl es technische Gründe für die Deaktivierung geben kann, ist es wichtig, die rechtlichen Bestimmungen und die damit verbundenen Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu berücksichtigen. Fahrzeugbesitzer sollten stets versuchen, technische Probleme innerhalb des gesetzlichen Rahmens zu lösen und dabei umweltbewusste Entscheidungen zu treffen.


 
 
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